Xontormia Express 0424: Unterschied zwischen den Versionen

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Eure XE-Redaktion
 
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== 4. Welt ==
 
== 4. Welt ==

Version vom 1. Juli 2020, 09:04 Uhr

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          Erschienen in der ersten Woche des Monats Sonnenfeuer
                    im Jahre 9 des zweiten Zeitalters.

Herrscherinnen und Herrscher Eresseas,

Auch diese Woche gibt es wieder eine neue Ausgabe des XE zu bewundern. Unser Dank gilt natürlich wieder all den fleissigen Autoren, die diese Ausgabe gefüllt haben - weiter so!

Wir wünschen Euch viel Spass beim Lesen und eine spannende Eressea-Woche,

Eure XE-Redaktion


4. Welt

Neue Königin der O-Bakemono

von Kôgeki, Chefredakteur der Schild-Zeitung

Nach langer Beratung ist durch den "Kenjinkaigi" auf Annurn, d.h. der Clanversammlung der O-Bakemono, eine Entscheidung getroffen worden. Nachfolgerin der verehrten goldenen Königin, Tokagé Ogon, wird nicht die eigene Tochter Tokagé Tamanégi sondern die ehrenwerte Árashi Hisui. Im Vorfeld der Clanversammlung wurden viele mögliche Anwärter auf die Nachfolge gehandelt. Allen voran natürlich die einzige verbliebene Tochter der goldenen Königin, die vor Jahren schon von ihrer Mutter zur rechtmäßigen Nachfolgerin ernannt wurde. Aber auch einige der alten Kriegsherren und Provinzfürsten wie Kriegslord Árashi Gékido, der Vernichter der Lament und Held der Kultistenkriege, Árashi Sorezóre, die Generalin des Feuerssturms oder auch Árashi Ketsuatsu, der Clanfürst der Árashi. Der Hintergrund für die Einberufung des Kenjinkaigi ist offiziell nicht bekannt gegeben. Aus verlässlicher Quelle liegen jedoch Informationen vor, die deutlich machen, dass die goldene Königin höchstpersönlich die Versammlung einberufen hat, weil unheilvolle Visionen sie heimgesucht haben sollen. Gemäß der alten Prophezeiungen der O-Bakemono wurde nach drei Herrscherinnen aus der Dynastie der Tokagé das Ende der Salamanderköniginnen und der Beginn einer neuen Dynastie geweissagt. Die Amtszeit von Tokagé Ogon war bereits die dritte. Augenzeugenberichten zufolge hat die geschmähte Tokagé Tamanégi während der Verkündung der Clans- Entscheidung äußerst ausfallend reagiert: ohne eines Wortes der Zufriedenheit hat sie den großen Saal in der Zitadelle von Kumote Mori, dem Ort des Kenjinkaigi, verlassen und ist unverzüglich nach Nutad zurückgekehrt. Es ist anzunehmen, dass diese Entscheidung keine blutige Auseinandersetzungen zur Folge hat, da sämtliche Clanoberhäupter hinter der neuen Königin stehen. Árashi Hisui, die unter dem Zeichen des Fuchses ihre Regentschaft antritt, ist im Volk der O-Bakemono ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Viele Gerüchte, die jedoch nie lauter ausgesprochen werden, als ein Seufzer alter Kumote-Eichen, gehen im Volk umher. Das die neue und zudem sehr junge Königin eine Tochter von Árashi Gékido wäre, ist nur eines davon. Das nun ein frischer Wind über Annurn und durch die Bakemono-Provinzen wehen wird ist gewiss. Mögen Güte gegenüber unserem Volk, Härte gegenüber unseren Feinden und Freundschaft gegenüber allen Völkern von diesem Wind getragen sein. Über die ganze 4. Welt und darüber hinaus. Es lebe die Jadekönigin!

8. Welt

Ein Bericht über das politische Wirrspiel des Clan Flinkfingers

von Gorduk

Seid gegrüßt werte Leserinnen und Leser. Mein Name ist Gorduk für den Xontormia Express. Ich möchte im folgenden über die etwas verworrenen politischen Ereignisse der Halblinge des Clans Flinkfinger und seines Anführers Fweygo, Sohn des Ted berichten.

Vor einigen Wochen leistete sich der im Volke beliebter Herrscher Fweygo seinen letzten und vielleicht größten politischen Patzer, in dem er im Süden der friedlichen Insel Sonnenland ein Heer aus Armbrustschützen und Schwertkämpfern zusammenzog und unangekündigt die Länderein des Obsidian invasierte.

Militärisch gesehen war die Aktion ein voller Erfolg, einige hundert Zivilisten und Milizsoldaten des Obsidian verloren ihr Leben. Auf Seiten der Aggressoren gab es nur Prellungen und Brüche. Doch die politischen Wogen schlugen zu hoch, als dass Fweygo sie noch zügeln konnte.

Vom empörten Volke, trotz seiner vergangenen großen wirtschaftlichen, militärischen und vor allem diplomatischen Leistungen gestürzt, zog sich Fweygo ersteinmal zurück nach Farnwall und genoss den wohlverdienten Ruhestand.

Für den Fall das der Herrscher des Clan Flinkfingers seines Amtes enthoben wird oder stirbt ohne einen Nachfolger zu ernennen, gab es in den Gesetzten des Volkes keine Regelung. Also wurde unter enormem Aufwand eine Abstimmung gemacht an der alle volljährigen Halblinge teilnehmen durften, ob arm ob reich ob adelig oder nicht.

Wer regiert das Volk in der Zeit bis all die vielen Stimmen gesammelt und ausgezählt sind? Die ehemaligen Berater von Fweygo entschlossen sich dazu einen aussenstehenden an die Spitze des Volkes zu stellen bis die Ergebnisse vorlagen. Damit wollten sie vermeiden, dass einer der zur Wahl stehenden Kandidaten seine Machtstellung zur Fälschung der Wahlergebnisse ausnutzte.

Der bis dahin absolut unbekannte Troll Zarox (seine Herkunft konnte ich bis zum druck der Zeitung nicht in Erfahrung bringen) wurde nun zum Anführer des kleinen Volkes. Anscheinend tat es der Politik wirklich gut einen neutralen Herrscher an der Spitze zu haben, denn innerhalb von kürzester Zeit wurde ein Friedensabkommen mit dem Obsidian geschlossen, welches jegwede Kampfhandlung auf Sonnenland sofort beendete und eine Entschädigung der betroffenen Völker vorsah. Gerüchteweise wurden sogar Gespräche mit Banthar aufgenommen, dem ehemaligen Verbündeten und jetzigen nun... meine Nachforschungen ergaben kein genaueres Bild über die Beziehungen zwischen Fweygo und Banthar, sicher hingegen ist nur das es zwischen den Völkern keine Kampfhandlungen gab. Aber ich schweife hier merklich ab.

Innerhalb des Volkes herrschte eine stark abweichende Meinung über den Troll. Die Landbevölkerung hatte Angst vor dem Riesen und Angst um ihre Ernte, ein so großer Troll verschlinge sicherlich Unmengen an Nahrung, ganz davon zu schweigen wie zertrampelt die Felder aussehen würden, wenn der hohe Herr einmal einen Besuch beim Volke machen würde. Die in den Bergen arbeitenden Halblinge hingegen, in der Zahl viel geringer als die in der Landwirtschaft tätigen Halblinge, waren begeistert von einem Oberhaut das sich in der Stein- und Bergbaukunst so gut auskennt. Sie erhofften sich endlich eine bessere Bezahlung, wenn jemand die Führung übernimmt der ihre schwere Arbeit zu würdigen weiss.

Aber nicht nur die zivile Bevölkerung, auch das Heer war geteilter Meinung. Während die Frontsoldaten dem Troll zu jubelten, brach bei den Armbrustschützen blankes Entsetzen aus. Was, wenn ein vier Meter Troll an forderster Front stehe? Was, wenn er gar eine Leibgarde von Trollen mit sich führe? Krieg sei schon schwer genug, wenn man sehe wohin man schießen solle, was jedoch wenn die Sicht durch Trolle versperrt würde? Nein, das dürfe nicht sein! Auch hier standen die Karten also schlecht für den vorübergehenden Herrscher. Obwohl von Vielen für seine schnellen diplomatischen Erfolge bewundert, war auch im Militär die Mehrheit gegen den Troll. Gefragt, ob er das Amt überhaupt langfristig übernehmen will, hatte ihn übrigens niemand.

Ich habe den mir vorgenommenen Rahmen des Artikels schon bei weitem überschritten, daher fasse ich mich bei der vorstellung der Kandidaten kurz.

Zur Wahl standen, ausaer Zarox, nur zwei weitere Kandidaten, namentlich Bigo Smallburrow der konservativen Kandidat, ein Halbling wie ihn sich Aussenstehende vorstellen und Tar Honak der fanatische Boronprister*.

Tar Honak konnte die Wahl mit einer grossen Mehrheit für sich entscheiden. Dieses Ergebnis ist wohl nicht zuletzt auf den Glauben des Volkes zurück zu führen, dass Tar Honak bei der Schlacht Farnwall gegen Sonnenring und Ritus ein göttliches Wunder gewirkt habe. Das Volk glaubt, er habe die gesamte Armee der Gegner mit Vergessen gestraft, und nur so habe der Clan die Schlacht überlebt und sich dem Konzil und dem Sonnenring anschliessen können. Ob die Führer dieser Bündnisse wirklich so leicht zu beeinflussen sind sei dahin gestellt, von offizieller Seite wurde dies natürlich entschieden dementiert. Fest steht jedoch, dass der Priester schon früher mit Hilfe seines Gottes mächtige Wunder und Sprüche gewirkt hat, und auch bei besagter Schlacht durch das entsenden von schönen Träumen unter den Verbündeten deren Kampfmoral stärkte. So hat sich nach dem Magier Fweygo wieder ein Oberhaupt mit magischen oder göttlichen Kräften, wie immer man es nennen mag, durchsetzen können. Ob die Wahl nun auf die Fähigkeiten des Tar Honak zurück zu führen ist oder darauf, dass Bigo Smallburrow unter Wahlkampf verstanden hat sich seinen Bauch auf Staatskosten voll zu schlagen. Für die Zukunft des Clans wird die Wahl sicherlich umwälzende Veränderungen mit sich führen, vorallem in der bisher sehr weltoffenen und liberalen Religionspolitik.

  • Boron wird als Gottheit des Todes und des Vergessens verehrt, sein Reich ist der Schlaf. Angebetet wird er in Form eines schwarzen Raben. So wundert es auch kaum, dass Schwarz die Farbe seiner Diener, den Boronpriester oder kurz Boroni, ist.


10. Welt

Ausschreibung

von Obermagier Bruck

Wieder war eine Woche vergangen.

Obermagier Bruck wartete in seinem Zimmer auf die Ankunft seiner Burgenbauer,welche sich mit den ominösen "Straßen" beschäftigen sollte. Zaghaft klopfte es an der Tür. "Herein!" sagte er. "Burgbauer Ferlas mit seinem Bautrupp, zu ihren Diensten!" antwortet der Anführer der Gruppe. "Nun, wie seit ihr vorangekommen?" fragte Bruck. "Nunja, wie sollen wir sagen. Es ist möglich, irgendwie. Mit viel Mühen..." "Und vielen Elfen..." "Ziemlich umständlich..." Das leise Gebrummel zeigt schon sehr deutlich, was der Bautrupp von der Aufgabe hielt. "Ruhe! Und nun mal deutlich. Wieviele Elfen brauchen wir, wie viele Steine und wie lange wird es dauern?" "Steine ist das einfachste Problem. Ca. 10.000 werden wir brauchen. Die liegen auch schon parat, sagt Leldor." "Gut, und wie lange, wie viele Bauarbeiter?" fragte Bruck weiter. "Nunja, je mehr, je schneller." antwortete Ferlas, "Bei 100 Arbeitern ein halbes Jahr Ausbildung, und dann ca. 1 Jahr arbeiten." "Das dauert ja eine Ewigkeit! Ich glaube, wir versuchen das auf eine andere Weise. Ihr könnt dann gehen." Nachdem er noch einmal kurz darüber nachgedacht hatte, begann er sich mit Feder und Pergament an die Arbeit zu machen.

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    (                                                  (
     ) Das Straßennetz soll sich über alles Gebiete     )
    (  der Fano-Elfen erstrecken, in welchem dies      (
     ) ohne den Einsatz von Gebäuden möglich ist.       )
    (  Dies betrifft insgesamt 25 Regionen. Die        (
     ) vermutlich 10.000 dazu benötigten Steine         )
    (  werden an Ort und Stelle bereitgestellt.        (
     ) Für Verpflegung wird ebenfalls gesorgt.          )
    (  Eine genaue Karte befindet sich in den          (
     ) Verhandlungshallen der AdI unter:                )
    (                                                  (
     )         http://adi.crystalhs.de                  )
    (                                                  (
     )                                                  )
    (  Angebote mit Angabe der Befähigungen und der    (
     ) Gehaltsvorstellungen bitte ich ebenfalls dort    )
    (  zu hinterlassen. Auch bitte ich zu anzugeben,   (
     ) wann die Straßenbauer eintreffen können.         )
    (                                                  (
     ) Eine Teilprojektvergabe ist eventuell möglich,   )
    (  ebenso eine Ausweitung auf weiter Regionen.     (
     )                                                  )
    (                                                  (
     )                                                  )
    (        Obermagier Bruck                          (
     )   Fano-Waldelfen                                 )
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     )                                                  )
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11. Welt

Massaker auf der Blutinsel an Expeditionsteam

aus dem gotischen Stadt- und Landboten

In der Region Homeland auf der "Blutinsel" im Süden der 11. Welt, kam es vergangene Woche zu einem blutigen Massaker an der Besatzung des Expeditionschiffs "Anho Gotamar". Eine wilde Horde der in Homeland offenbar einheimischen Klingoshkonen überfiel überraschend das Schiff und tötete die gesamte Besatzung. Das Expeditionsschiff sollte im Auftrag der freien Völker von Anho Gotamar mit freundlicher Unterstützung von weiteren Völkern aus der nördlichen 11. Welt in ältere Welten vorstossen und neue Kontakte knüpfen. Zu diesem Zwecke lief das Schiff auch die Region Homeland auf der Blutinsel an. Nach einer ersten friedlichen Begrüssung mit den dortigen Machthabern, tauchte plötzlich eine Kriegerhorde an der Anlegestelle auf und schlachtete die Forscher an Bord nieder. Die gotische Regierung verurteilt dieses Vorgehen aufs Schärfste. "Es ist bedauerlich, dass es einige wenige Völker gibt, die vor solchen Schandtaten nicht zurückschrecken. Die Völker der Blutinsel scheinen keine Skrupel zu haben, fremden Völkern mit Gewalt zu begegnen, die nur ihrem Froscherdrang folgten, und hofften neue freundschaftliche Kontakte knüpfen zu können. Den Völkern der Blutinsel sollte sogar eine Teilnahme an der Expedition angeboten werden", so Witila, aussenpolitische Beraterin des gotischen Königs gegenüber unserer Zeitung. König Frajoer ordnete zum Gedenken an die Opfer des Massakers eine dreitätige Staatstrauer an und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Alle Fahnen an öffentlichen Gebäuden des gotischen Königreichs wehen auf Halbmast. Sein besondres Mitgefühl gilt Thalaûr Amrûnthoniel, Aran der Feanoféiatûr, sowie Kabutoo, Führer der Wiederkehrer Anarias, die beide sehr nahe Angehörige verloren haben. Zu weiteren Reaktionen auf diese Schandtat ist noch nichts aus der gotischen Regierung nach draussen gedrungen, doch sitzt der König mit seinem Beraterstab zusammen und hält Kontakt mit weiteren betroffenen Völkern.


Aus unbekannten Regionen Eresseas

Garion Rotauge - Der Lord der Blutsegler und seine Geschichte I

von Krezar Lorch, oberster Magier der Blutsegler

Mit freundlicher Zustimmung Lord Rotauges, seiner Mithilfe und zusätzlichen Recherchen war es mir möglich wichtige Fakten über das Leben unseres tapferen Lords zusammenzustellen und ihn ausformulierter Form zu Papier zu bringen. Ich muss zugeben, dass ich den Anfang Lord Garions Leben stark rekonstruktiv formuliert habe, aber ich denke, dass ich so ein sehr sich selbst erklärendes Bild geschaffen habe um Unverständlichkeiten aus der Welt zu schaffen. Der hier niedergeschriebene Teil des Gesamtwerkes ist nur ein erster Ausschnitt und soll nicht zu verfrühten Schlüssen verleiten. In weiteren Veröffentlichungen soll Aufschluss darüber gegeben werden, was aus dem jungen Garion wird. Und da ich um die Gabe vieler Diplomaten weiss, Begebenheiten fehlzuinterpretieren, stelle ich zugleich klar, dass es unmöglich ist den heutigen Garion Rotauge an diesem Beginn seines abenteuerlichen Lebens zu charakterisieren. Um sich ein Urteil über ihn zu bilden, sollte man ihn selbst treffen oder zumindest seine GANZE Geschichte kennen.

Eine dunkle Nacht im Monat Sturmmond. Lautes Geschrei schallt aus einer Hütte in einem kleinen Küstendorf. Die Frau eines Großfischers gebar ihr 7tes Kind. Schon seit 3 Stunden wurde die erfahrene Mutter von Wehen gequält. Endlich machte sich Erleichterung breit, "Es kommt...", bemerkte die Hebamme. Heftige Schmerzen quälten die werdende Mutter. Doch endlich war es geschafft. Der letzte Wehenschub beförderte den kleinen Jungen in die bittere Realität des Lebens. "Was ist es?", fragte die erleichterte Mutter keuchend. "Ein Junge....", antwortete die Amme lächelnd. Nach den letzten notwendigen Tätigkeiten gab sie der glücklichen Mutter den dösenden Neugeborenen. "Ich hole jetzt den Vater des Kleinen." flüsterte die Amme auf dem Weg zur Tür. Summend wiegte die Mutter den Kleinen in ihren Armen. Gähnend streckte sich der Säugling und öffnete die Augen. Erschrocken schrie die Frau auf und legte den Jungen in die, neben dem Bett bereitstehende, Wiege. Keuchend und mit erschrockenem Blick starrte sie den inzwischen wieder dösenden Jungen an. Voller Sorge kam der Vater ins Zimmer gestürzt und fragte ratlos: "Was ist los?" "Er....er....er....ES....", stotterte die vor Schreck erstarrte Mutter. Ratlos musterte der verwirrte Vater seinen neugeborenen Sohn. Als dieser wieder seine Augen öffnete und um sich blickte, fuhr auch der erfahrene Vater von 6 Kindern erschrocken zusammen. Zwei leuchtend rote Augen untersuchten da die neue Umgebung. Es war ja nicht so das die Augen durch und durch rot waren, aber es war doch eine ungewöhnliche Augenfarbe. Natürlich sah man diese Besonderheit in der geachteten Familie des Fischers nicht gerne und vermutete den Teufel hinter solch dämonischem Werk und wollte den Jungen loswerden. Man baute ein kleines Boot mit einem Kastenbau, gerade groß genug für einen Korb, und legte den namenlosen Kleinen hinein. In dunkelster Nacht wurde das Boot vor die Küste geschleppt und der noch keine 3 Tage alte Junge wurde dem Willen der Götter überlassen. Aber er hatte Glück. Noch am selben Tag kreuzte ein Schiff seinen Kurs. Allerdings stand es unter Totenkopfflagge. Die Freibeuter wollten wissen was in diesem verhältnismäßig doch recht kleinen Boot zu finden war. Mit Enterhaken wurde die Nussschale an Bord gezogen und vom Kapitän persönlich geöffnet. Natürlich waren alle sehr überrascht einen Säugling vorzufinden, doch hielten sie den schlafenden Jungen für tot. Doch da öffnete er seine feuerroten Augen und blickte dem hartgesottenen Freibeuterkapitän in die Augen. Alle, die die Augen des Kleinen sahen wichen vor Schreck zurück und hatten Angst einen Dämon aus dem Wasser gezogen zu haben, doch der Kapitän, er war zwar überrascht aber fürchtete sich nicht im geringsten, lächelte und befahl sofort etwas frisches Wasser zu bringen und Kurs auf die Heimat zu nehmen. Natürlich wusste er, dass er den kleinen nicht mit aufgeweichtem Zwieback und Wasser am Leben halten konnte, weshalb er auch zurück zu den Frauen im Versteck der Piraten wollte. Die Reise dauerte nicht lange und es fand sich auch schnell eine Frau mit einem neugeborenen Säugling die den Kleinen mit Muttermilch versorgte. Bald schon liess der kinderlose Piratenanführer ein Fest veranstalten. Zu Beginn dieser Feier nahm er den kleinen und stieg auf die große Festtafel. Hoch in die Luft hob er ihn während er sprach: "Seht her Kameraden! Dies ist er! Er kam zu uns auf den Wassern vor unsren Küsten. Elternlos und einsam trieb er umher. Wir fanden ihn und nun hat er euch als Familie und mich als Vater. Seht her! Hier ist GARION ROTAUGE! So soll sein Name sein mit dem ihr ihn ansprecht und mit dem ich ihn anspreche. Vor diesem Namen werden die Leute sich fürchten wie sie sich vor dem meinen fürchten. Erhebt euren Krug zu Ehren von unserem neuen Kameraden und meinem Sohn. Erhebt den Krug zu Ehren von Garion Rotauge."

Die größten Monumente Eresseas

In Armathorn, Eigentümer: Reich der Waldfee (h), Imperialer Palast des Ewigen Feuers von Tirawon (exyv), Größe 2500

Die Architektur des Palastkomplexes von Armathorn betört den Betrachter und lässt jeden, der ihn zum ersten Mal erblickt, mit offenem Mund innehalten. Die gigantischen Hallen, deren Gewölbe auf riesenhaften Säulen ruhen, zeugen von der Macht des Imperiums. In die Wände der Gänge und Säle haben zwergische Meistersteinmetze Reliefs gemeißelt, die Szenen längst vergangener Schlachten zeigen, so lebensnah, dass der Betrachter glaubt, die Soldaten der schon vor Jahrhunderten untergegangenen Reiche würden gleich aus der Wand marschieren, während er vermeint, den Schlachtenlärm noch von ferne hören zu können. Türme, die scheinbar bis in den Himmel reichen, werden von Kreuzgängen umschlossen, während die Gartenanlagen mit ihren prächtigen Springbrunnen und kunstvoll geschnitzten Bänken und Pavillons zur Rast einladen. Weitverzweigte Wege verbinden Paläste und Gesindehäuser. In der Mitte der Anlage erhebt sich die gigantische Kuppel des Thronsaales, unter dessen goldenem Dach der Imperator seine Audienzen abzuhalten pflegt.


In Finsterkamm, Eigentümer: Halblinge des Lichts (hdL), Säulen der Gesellschaft (dtqe), Größe 2003

Das Monument zeigt einen Halbling und einen Zwerg, die Seite an Seite stehen. Sie reichen ihre Hände mehreren anderen Personen: Einem Elfen, einem Halbling, einem Insekt, zwei Meermenschen und einem Zwerg. Hinter ihnen steht eine nur schemenhaft ausgearbeitete Figur. Es versinnbildlicht die Begegnung der Gründungsvölker der Ehrenwerten Gesellschaft, als die Vereinigten Königreiche von Sizilia gemeinsam mit den Völkern der Inseln Kagomer, Kalahari und Narnia unter dem Schutz des Paten einen Bund für Sicherheit und Wohlstand gründeten.


In Zakenestal, Schmetterlingsturm (Lftr), Größe 2000

Weit ragt das Wahrzeichen Eldariens über die sanften Hänge des Zakenestals. Aus der Ferne erscheint es einfach wie ein gewaltiger weißer Turm. Je näher man ihm kommt, desto mehr verwandelt er sich aber in einen riesigen Schwarm weißer Schmetterlinge, der sich fast lebendig gen Himmel schraubt. Dieses Monument zeigt, daß auch eine Schmetterlings-Allianz gleichzeitig anmutig und mächtig sein kann.


In * Zahodoho *, Der Elbenturm von Tol Galen (toL), Größe 1300

Stolz erhebt sich der schlanke, weiße Turm aus den Nebeln, welche die Bergkämme von Zahodoho einhüllen. Er wurde von den Zwergen des Reiches Solaris errichtet, um auf ewig an die entschwundenen Begnadeten des verlorenen Waldes zu erinnern.


In Sodorod, Spektrales Monument (4y7), Größe 1179

Gewidmet den vergangenen, momentanen und zukünftigen Mitgliedern des Lordrates der Spektralelfen.


In Monty, Ra'To Pora'Ger (2gwj), Größe 1001

Wie riesige Dornen ragen hohe dunkle Felsen in den Himmel. In Ihrem Zentrum bilden die riesigen Rippenbögen eines urzeitlichen Wesens den Eingang in eine Höhle. Nur die Verzweifeltesten wagen den Weg hinein in die einsame Dunkelheit. Dies ist die Heimat des Ra'To Pora'Ger, des Orakels am Abgrund.


In Die Sieben Saeulen des Himmels, Eigentümer: Rivanisches Königreich Lungave (b), Hall of Clans (2n4), Größe 1001

Von Anbeginn der Zeit, befindet sich im inneren eines seit Urzeiten erloschenen Vulkans, eine von einem schlafenden Wyrm bewachte riesige geheime Halle. Treffpunkt der Fuehrer aller Clan's. An diesem neutralsten aller neutralen Plaetze, verlieren Feindschaft und Freundschaft an Bedeutung.

Monumente in dieser Woche errichtet

In Par'Verlion - die Heimstatt der Völker, Eigentümer: Die Evolutionsverweigerer (evoL), Offener Platz Des Schattens (vt9w), Größe 1

Hier versucht Vergissmeinnicht allein durch die Macht seiner Gedanken und die Hilfe Des Schattens, ohne weitere Hilfsmittel vollkommene Dunkelheit zu erzielen. Etwa die Hälfte der Zeit hat er Erfolg.