Xontormia Express 1231

Aus Eressea
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Wir schreiben die erste Woche des Monats Mond der milden Winde im Jahre 39 des zweiten Zeitalters. Es ist Frühling.

Vorwort

Liebe Leserschaft,

der Frühling lässt überall in Eressea die Bäume sprießen und die Bauern bestellen ihre Felder. Es wird gemunkelt, dass einige Herrscher fertige Artikel für den Xontormia Express in den Schubladen ihrer überladenen Schreibtische haben. Dort liegen sie gut, noch besser sind sie aber in der Redaktion des XE aufgehoben.

In diesem XE erfahren wir einiges zur Vergangenheit eines Elfenvolkes aus der 1. Welt, welches offenbar gar nicht von dort stammte. Aus gut informierten Kreisen hat die Redaktion erfahren, dass diese Geschichte noch weiter gehen wird.

Der Redaktionsschluss für den Xontromie Express ist wie immer ein Tag bevor Ihr erfahrt, was in Euren Landen geschieht.

Noch ein Hinweis zum Format der einzusendenden Artikel:
Bitte die Welt angeben, zu der der Artikel gehört. Ebenso eine Überschrift und den Autor. Das hilft sehr bei der Zuordnung.

Beispiel:

1. Welt
Titel: Geschehen dort
Autor: Schreiberling
Text: Viel ist passiert, keiner hat es gesehen.

Und nun wünscht die Redaktion viel Spaß beim lesen.



1. Welt

Geschichte - Teil 1

Lange war es ruhig im Elfenvolk der Bàn bean si. Es lebte im Osten der ersten Welt und jeder ging seiner Beschäftigung nach. Als es erste Gerüchte gab, dass die Vorfahren aus einer weit entfernten Welt stammten und durch einen großen Krieg hierher vertrieben wurden, konnten diesen Gerüchten vor allem die jüngeren keinen Glauben schenken. Auch hieß es immer wieder, dass es eine Kaiserin gibt, die jedoch niemand kannte oder gesehen hatte.

Die herrschende Klasse, fett und träge geworden, versuchte zuerst die Gerüchte herunter zu spielen und dann zu verbieten. Als eines Tages auch noch hinzu kam, dass es angeblich eine Herrscherin gibt, welche die Nachfolge der alten Kaiserin antreten sollte, sahen sich die aktuellen Herrscher gezwungen, aktiv zu werden. Sie verboten von diesen Gerüchten zu sprechen oder sie zu verbreiten. Einige die es dennoch taten, verschwanden auf einer Reise oder bei Ausflügen in die Wälder. Schriftrollen mit Texten zu den Gerüchten wurden verbrannt und die Besitzer bestraft. Mit der Zeit ebbten die Gerüchte ab und verschwanden nach und nach aus der Öffentlichkeit. Die Bàn bean si lebten, scheinbar ruhig, weiter vor sich hin.

Eine kleine Gruppe, um einen jungen und wissbegierigen Magier, sammelte jedoch weiter Informationen. Sie entdeckten eines Tages, tief in einer Höhle verborgen, eine uralte Truhe mit Pergamentrollen. Darauf stand die Geschichte ihres Volkes, welches aus der 14. Welt durch Tore hierher in die 1. Welt gelangte, um einem Feind zu entkommen. Weiterhin konnten sie lesen, dass das Volk einem Bund angehörte. Diesem Bund stand eine, aus ihrem Volk stammende, Kaiserin vor. Bàn bean si war offenbar nicht schon immer ihr Name, laßen sie weiter. Er wurde gewählt, um die Feinde von ihrer Spur abzulenken. Als der Feind aber in diese neue Heimat folgte, brach die Kaiserin auf um etwas sehr wichtiges für ihr Volk in Sicherheit zu bringen. Niemand hatte sie seit dem wieder gesehen.

Als der Magier die Truhe genauer untersuchte, entdeckte er, dass ein geheimes Fach vorhanden war, mit einem magischen Schutzzauber versehen. Wochenlang versuchte er diesen Zauber zu durchbrechen und musste sein gesamtes Können aufwenden. Kurz bevor er aufgeben wollte, gelang es ihm und ein weiteres, noch viel älteres Pergament fiel aus dem Fach. Darauf fand sich der Hinweis auf eine Höhle, in welcher weitere Informationen zur Geschichte des Volkes von der alten Kaiserin verborgen wurden.

Nichts von den Informationen war der Öffentlichkeit bekannt und so wurde festgelegt, dass der Magier sich auf die Suche nach dieser Höhle begeben sollte, während der Rest der Gruppe langsam damit begann, dieses Wissen unter den Elfen zu verteilen. Damit legten sie den Grundstein für Ereignisse, die erst viel später geschehen und den Wandel (siehe Xontormia Express 1216) einleiten sollten.