Xontormia Express 0188

Aus Eressea
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Gedruckt in der zweiten Woche des Monats Nebeltage im Jahre 1 des zweiten Zeitalters.

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Big Brasa Projekt

Volkes Stimme hat gesprochen : Jona geht.

Wir bedanken uns für die zahlreichen Votierungen und für die Kommentare diverser sozialwissenschaftlicher Institute. Wir hoffen, daß wir die Landschaft der Sozialwissenschaften durch sich gegenseitig auffressende Orks bereichert haben. :)


Neue Monsterplage?

Fischer berichten von seltsamen Erscheinungen auf See.

Aus aller Welt erreichen uns Erzählungen von Fischern und Handelsseglern, die von einer neuen, bisher unbekannten Monsterart berichten, einer riesigen Seeschlange. Offenbar aufgeschreckt durch die jüngst gemeldeten unterirdischen Seebeben treibt es diese Wesen vermehrt an die Oberfläche unserer sonst so friedlichen Meere.

Obwohl bisher keine Angriffe der Wesen auf Schiffe bekannt geworden sind, so gibt doch allein die Größe der Tiere Anlaß genug zur Besorgnis. Das größte Exemplar, welches zuletzt östlich von Taurrim in der dritten Welt gesichtet wurde, soll an die 200 Meter messen und ein Maul haben, welches groß genug ist, ein Langboot ganz zu verschlingen. Glücklicherweise, so berichteten die aufgeregten Fischersleute, verrate es seine Anwesenheit durch ein kurzes, dumpfes Geräusch, welches es in regelmäßigen Abständen ausstoße bereits, bevor man es am Horizont erblicken könne.


3. Welt

KULTURHISTORISCHE FORSCHUNG AUF CELANIA VERURSACHT WILDE DISKUSSIONEN

Eine Reportage unseres Reporters Werdan aus der Dritten Welt.

Ich grüße Euch, Leser des Xontormia-Expresses.

In der letzten Woche erreichte mich die Nachricht von Pater Justitian, dem ehemaligen Anführer der Heiligen Falken, dass er überraschende Neuigkeiten über die Völker Celanias und Taurrims habe. Selbstverständlich habe ich mich dieses Themas sofort angenommen, bin in die Region Fatuly gereist und habe mit dem Pater gesprochen.

XE: Pater Justitian, was sind die Neuigkeiten von denen Ihr spracht?
PJ: Nun, es gibt Anzeichen dafür, daß die Menschen und Elfenvölker Taurrims und Celanias gemeinsame Wurzeln haben.
XE: Wie darf ich das verstehen?
PJ: Ich glaube, dass die Völker der Mabden, Falken und Taurrimdrim einst gemeinsam auf einer Insel lebten, oder aber Splittergruppen des einen Volkes auf einer anderen Insel neu begannen.
XE: Das ist allerdings eine kulturhistorisch sehr bedeutende Annahme. Wie kommt Ihr darauf ?
PJ: Ich habe die vergangenen Monate genutzt, um alte Dokumente und Berichte zu lesen. Dabei stieß ich auf einen interessanten Aspekt im religiösen Bereich der Taurrimdrim und Mabden. Die Taurrimdrim haben einen Priester, der sich nach dem Walddrachengott "Gorn" nennt. Die Mabden glaubten fest an den Waldgott "Gor" und ein Taurrimdrimmensch auf Celania, ein Priester Gors, nennt sich "Goraa". Diese Namensähnlichkeiten können nicht zufällig sein.
XE: Gut, Mabden und Taurrimdrim könnten also miteinander verwandt sein. Was aber ist mit den Heiligen Falken, Eurem eigenen Volk?
PJ: Hier bin ich mir nicht sicher. Aber die Freundschaft zwischen Mabden und Falken bestand sein Anbeginn der Zeit und war genauso intensiv, wie jene der Taurrimdrim Menschen und Elfen. Dieses Verständnis der Rassen untereinander führe ich ebenfalls auf gemeinsame Wurzeln zurück.
XE: Gibt es noch weitere Anzeichen für eine gemeinsame Vergangenheit?
PJ: Ja sicher. Zum Beispiel die Monarchie. Celania hatte über lange Jahre einen Prinzen, bis Kirtan in der Schlacht von Ginde in den OT-Kriegen fiel. Aber es gab traditionsbedingt keinen König unter den Falken bis nach den Kriegen. Warum nicht? Ist der König der Taurrimdrim vielleicht auch König der ersten Falken gewesen und der erste Falke deswegen nur ein Prinz? Oder waren beide gar nur Prinzen und gingen im Streit über die Königskrone auseinander?
XE: Wilde Diskussionen werden jetzt folgen. Was könnten die Konsequenzen aus diesen Entdeckungen sein?
PJ: Politische Konsequenzen? Ich glaube da wird es kaum welche geben. Die Falken und die Taurrimdrim haben schon lange gut zusammengearbeitet und es gibt keinen Grund, warum sie dies nun beenden sollten.
XE: Werden sich Königreich Celania und die Regionen der Taurrimdrim vielleicht zu einem politischen Staat zusammenschließen?
PJ Möglich. Aber dieses wird sicherlich zwischen den Führern unserer Völker erst dann diskutiert werden, wenn sich meine Vermutungen bestätigen. Die Völker sind ja bereits in der Koalition von Lubat vereint und auf Celania gibt es Lehnsherren der Taurrimdrim, da sind die Grenzen zwar in Verträgen geregelt, aber verschwimmen in der Realität.
XE: Was ist mit dem Katzenvolk der Kinder N'Jalas. Gibt es auch dort Verbindungen?
PJ: Nein, das kann ich ausschliessen. Die Katzen sind gute Freunde und wertvolle Verbündete, aber wenn man sieht, was für fürchterliche Namen sie den Protektoraten auf Celania gegeben haben, Fuyu, Aki und Natsu zum Beispiel, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass uns eine gemeinsame Kultur mit ihnen verbindet.

Für den Xontomia Express
Werdan
Orden der Weitblickenden von Doddy


4. Welt

In einem Waldstueck in einer unbekannten Region auf einer unbekannten Insel

"Ihr habt mich gerufen?", fragte der PROKONSUL die in einen schweren Umhang gehuellte Gestalt des TINGMEISTERS. "Nun ja, nicht ich, ich wurde nur gebeten, Euch die Aufforderung zukommen zu lassen.", dabei trat der TINGMEISTER beiseite und deutete auf die Oeffnung einer im Waldhang verborgenen Hoehle. Unbehagen machte sich in Skarn, breit als er den Eingang der Hoehle betrachtete. Er konnte die Magie, die den Eingang umgab foermlich riechen. Nichtsdestotrotz kaempfte der PROKONSUL das widerliche Gefuehl der Angst nieder und trat ein. Nur langsam gewoehnten sich die Augen des PROKONSULs an die Dunkelheit, doch je mehr er erkennen konnte, desto mehr ueberkamen ihn Erinnerungen, Erinnerungen an jene Hoehle, in der er vor nun mehr als 5 Jahren die Eiswoelfe besiegte. Dieser Eindruck wurde noch verstaerkt durch den strengen Geruch wilder Tiere, der die Hoehle erfuellte. Skarns Nackenhaare stellten sich auf, als er um eine Biegung trat hinter der er einen schwachen Lichtschein erkennen konnte. Sein Blick fiel auf ein Rudel Eiswoelfe, welches ruhig aber wachsam beieinander lag. Skarn haette schwoeren koennen, dass dies die gleichen Eiswoelfe waren, welche vor langer Zeit ihr Leben in seinen kraeftigen Haenden aushauchten. Seltsamerweise strahlten diese jedoch keine Bedrohung aus, die ganze Szenerie wurde von einer in einen dunkelgrauen Mantel gehuellten Gestalt beherrscht, die inmitten der Woelfe auf einem steinernen Thron sass. Nur mit einer nahezu koerperlichen Anstrengung gelang es Skarn, die angesichts der puren Magie, die den Raum erfuellte, aufkeimende Furcht niederzukaempfen.

"Nun, wen haben wir da? Den ehrenwerten Herrscher der Eiswoelfe.", die Stimme der dunklen Gestalt klang uralt aber doch kraeftig mit einem leicht spoettischen Unterton. "Viel zu herrschen gibt es nicht mehr", versetzte Skarn matt. "Ich weiss, deshalb habe ich Euch und Euer Volk zu mir gerufen. Erzaehlt mir, was passiert ist!" "Wir haben uns gegen einen starken Gegner aufgelehnt, wurden verraten und verkauft, grundlos niedergemacht und..." "HALT!", donnerte der alte Mann mit einer befehlsgewohnten Stimme, die selbst den PROKONSUL zum Schweigen brachte. "Erzaehlt mir was WIRKLICH geschehen ist, nicht das, was Euch Euer verletzter Stolz zufluestert. Skarn spuerte, dass dieser Mann Recht hatte und waehlte seine naechsten Worte mit Bedacht. "Nun wir kaempften einen verzweifelten Kampf und wandten uns an andere Voelker um Hilfe. Doch mit ihnen kamen auch ihre Probleme und ihre Kriege mit auf unsere Insel. Die Eiswoelfe wurden zum Opfer maechtiger Reiche, denen sie noch nie ein Leid zugefuegt hatten, nur weil es uns nie in den Sinn kam, uns angesichts auch der groessten Uebermacht zu beugen." "Und warum half Euch niemand?" "Nun viele wollten sich nicht einmischen, aus Furcht oder aus Staatsraeson, oder einfach, weil ihr Eingreifen zu lange gedauert haette. Aber es stimmt nicht, dass uns niemand half, immerhin haben einige Hundert meiner Untertanen ihr Leben dem BvT zu verdanken." "Und warum half der BvT oder vielmehr warum KONNTE er helfen?"

Ganz langsam spuerte Skarn, worauf dieser alte Mann hinnaus wollte. "Zum einen weil sie genug Rueckrat hatten, ihre Interventionsstreitmacht auf das Spiel zu setzten und zum anderen, weil ihr Ansehen, sowohl bei uns und noch mehr bei unseren Gegner sehr hoch ist. Ausserdem war das Zentrum ihrer Macht niemals in Gefahr, sie hatten keine Ausloeschung zu befuerchten." Skarns Gegenueber schwieg und vor des PROKONSULs geistigem Auge fuegten sich Puzzleteile zu einer Vision zusammen, die er schon seit langem in sich trug, die nur nie an die Oberflaeche kommen konnte. "Ihr habt es schon immer gewusst, oder?" "Ich habe es gehofft, aber die Zeit der Pruefung war noetig, denn nur so kann der Eiswolf sterben, ohne seine Kraft mit ins Grab zu nehmen." Skarn begriff langsam, was passieren musste. Gedankenvoll drehte er den Stab des KONSULs, in seinen Haenden, das Signum seines Amtes und Symbol der Herrschaft ueber die Eiswoelfe. "Ihr seid ein weiser und sehr weitsichtiger Mann. Und ihr habt mir gezeigt, was zu tun ist." Langsam fasst zaertlich legte Skarn den Konsulstab auf ein wie dafuer geschaffenes Steinpodest, drehte sich entschlossen um und schritt bedaechtig aus der Hoehle. Eine innere Ruhe erfuellte Skarn als er die Hoehle, wie vor 5 Jahren verliess, doch heute wurde der Eiswolf nicht geboren, heute blieb der Eiswolf in der Hoehle zurueck. Als Skarn die Waldlichtung erreichte, auf der ihn eine Gruppe seiner Offiziere und Offiziere seiner Verbuendeten erwarteten, hatte er seinen Frieden mit sich gemacht. Ruhig und wuerdevoll begann er zu der gespannt wartetenden Zuhoererschaft zu sprechen und verkuendete die Aufloesung des HAUSES EISWOLF...


5. Welt

Stellengesuch

Aufstrebender Jungherrscher sucht Volk in der 5.Welt.
Ob ungewaschen oder marode... fuer kein Volk ist er sich zu Schade.
Brieftauben bitte an MJimBeam@aol.com

Gletschergeflüster

Huput, ein unbedeutender Ort in der Gletscherbarriere der 5ten Welt.

Zwei Orks in den schwarzen Roben der Vorboten der Dunkelheit stehen am Bootssteg und starren wartend auf das Meer hinaus.

1.Moench: Die Faehre ist diese Woche wieder nicht gekommen.
2.Moench: Jetzt sinds schon 2 Wochen.
1.Moench: Es wird doch nichts Schlimmes passiert sein?
2.Moench: Wuesste nicht was.
1.Moench: Wer sollte unseren Haupttempel schon angreifen. Wir haben doch gar keine Feinde.
2.Moench: Keine.
1.Moench: Ausserdem ist der Tempel gut geschuetzt. Und auch unsere Verbuendeten, die Schatten des Waldes und die Waechter der Berge haben starke Krieger, die uns in einem solchem Fall beschuetzen wuerden.
2.Moench: Ja, starke Verbuendete.
1.Moench: Vielleicht ist die Faehre beschaedigt. Koennte bei dem Fest letzte Woche passiert sein.
2.Moench: Das wirds sein. Lass uns weiter am Tempel bauen...


6. Welt

Tol Aglar

(eine magere Taube hat diese Nachricht überbracht. Die blutroten, hastig-geschriebenen Lettern zeugen von der Wut des Schreibenden)

Eure Worte sind nur Fassade, eure Taten sprechen für sich! Ihr und eure Freunde, bald seid ihr nur noch dunkle Erinnerungen; selbst wenn mein Volk vergeht, die Zeit wird euch richten, denn das Draig kennt keine Gnade.

Der Krieg hat bekonnen!

(ohne Signierung)

Mandalay - 2. Woche des Monats Nebeltage - Blutebene/Kalingbul

Er hat meine Befehle mißachtet! Dafür werde ich ihn eigenhändig hinrichten. Meine Hände sind schon lange ohne warmes Blut.

Er hofft auf einen Sieg und will Euren Platz. Wenn er den Kampf überlebt, wird die Armee gegen uns ziehen. Laßt uns einen Hinterhalt in den Bergen veranlassen, dabei können wir die Baldurianer gleich mit erledigen!

Ja. JA! Auf in den Kampf. Aber nein, die Zwerge sind keine Gegner. Die Elfen, ja dort ist der ideale Platz. RaHaHaHa!

Die Befehle sind gegeben, Herr!

Wünsche

Das Pentagramm wünscht der Drachenloge einen ruhmreichen und ehrenhaften Kampf um Sun-Lake-City. Möge der bessere gewinnen und die Ehre heimtragen.

Mystrasion

Mandalay - 2. Woche des Monats Nebeltage - Wolkenhort/Sun Lake City

Maiwia blickte trauernd hinunter auf die weite Ebene von Eichenhain. Dort sollte sich sein Schicksal erfüllen und nicht auf der Seite eines Ordens machtgieriger Invasoren! Doch die Boten hatten geplaudert und so wußte die Truppe bescheid über das Ziel, daß ihnen der Rote Wolf gegeben hatte. Und sein Einfluß über sie war ohne Zweifel groß, doch Eregars Befehle zu verweigern, das wollte er nicht riskieren.

Er wandte seinen Blick ab und lachte. Dort, im Norden, würde die größte Schlacht dieser Welt stattfinden. Und er würde einer der Herrführer sein. Eine Legende, das würde er sein. Und dann würde er endlich die Schreckensherrschaft des Roten Wolfes beenden und diesen stinkenden Magier verbrennen lassen. Später. Nur noch ein kleines Weilchen...

Nordmandalay - Vor den Toren von Sun-Lake-City

Siron trat aus seinem Zelt um sich noch einmal das Feldlager anzusehen. Sorgfältig achtete er darauf, nicht den kleinen Hügel herunterzustolpern. Normalerweise lag sein Zelt ja ebenerdig, aber bei all den Großlingen im Lager ging es nicht anders, wenn man den Überblick behalten wollte.

Sein Blick schweifte über das Lager. Ganz im Norden waren die Zelte der Valcashri, verziert mit roten Fahnen, die 7 reitende Katzen zeigten. Er mußte Artharyl einmal fragen, was das mit der Sieben auf sich hat, nicht jeder Verbündete schickt 3 Einheiten mit genau 49 Kriegern. Aber Siron sollte es recht sein, immerhin waren sie da, und er konnte jede Katze gebrauchen. Gleich daneben standen die schmucklosen Zelte der Nordzwerge, die zwar von dem Krieg recht überrascht gewesen waren, aber doch noch Kämpfer geschickt hatten. Diplomatie war doch recht nützlich, wenn man es genau betrachtet.
Direkt vor ihm hatten sich die Truppen des Pentagramms niedergelassen. Er konnte genau sehen, daß sie sich nach den Wochen und Monaten des Wartens auf die Schlacht freuten. Eigentlich war es ja geplant gewesen, diesen Krieg etwas schneller zu beenden, aber kein Plan überlebt Feindkontakt. Wenn man genau sein sollte, war dieser Plan zwar an Freundkontakt gescheitert, aber solche Feinheiten zählten jetzt nicht mehr. Jetzt zählte nur noch, daß die knapp 750 Halblinge und Zwerge da waren, wo sie hingehörten: Auf das Schlachtfeld.

Am Südrand beendeten die Soldaten Kalingbuls und Kaltensteins das Lager. Deren Ländereien lagen zwar eigentlich im Süden, aber hier wurden sie gebraucht, und hierher waren sie gekommen. Im Übrigen hat dieser Schachzug die Drachenloge gehörig ins Schwitzen gebracht, zumindest die feindlichen Patroullien haben ziemlich dumm geglotzt, als plötzlich die 150 Reiter und 23 Katapulte aus dem Süden angeprescht kamen. Siron konnte Pferde zwar überhaupt nicht leiden, welcher Zwerg kann das schon, aber die Kampfkraft von Reitern ist einfach nicht zu leugnen. Der, gelinde gesagt, bedenkliche Geisteszustand von König Eregar von Kalingbul machte ihm zwar noch etwas Sorgen, aber das waren Probleme, die nach der Schlacht gelöst werden konnten. Außerdem gab es doch zu genau diesem Zweck Diplomaten, sollten die sich mit dem Verrückten rumärgern. Alles in allem lagerten hier also 1200 Soldaten, allesamt gut ausgerüstet und ausgebildet und ihr Feldherr war zufrieden mit dem, was er sah.

Sein Blick schweifte hinüber zu den Feinden, der Drachenloge. Auch sie waren nicht untätig geblieben und hatten so manchen Kämpfer aufgestellt. Am häufigsten waren die Banner der Sun-Lake-Guardians zu sehen, kein Wunder, immerhin war dies noch ihre Hauptstadt. Etwas verwunderlich nur, daß sie es nicht für nötig gehalten hatten, dem Auftauchen eines feindlichen Heeres auch nur eine Zeile zu widmen, aber wer versteht schon Menschen. Auch Elfen waren zu sehen. Elfen, Bogenschützen, und dann noch auf der Feindesseite, gleich drei Schrecklichkeiten auf einmal. Immerhin hatte er von ihrem Herrscher, Lord Flinkfuß, nur gutes gehört. Nicht, daß das seinen Untertanen auch nur einen Deut genützt hätte. Dann hatte es noch Mechanologen der Malachasti 'Phstol, das Volk das sich von diesem unmöglichen Lord Angus vertreten ließ. Siron freute sich schon auf den Tag, an dem er Lord Angus begegnen würde ... Und fürchterlich stolz auf ihre technische Spielzeuge waren die Malachasti. Nicht, daß jeder Zwerg genausogutes hätte bauen können. Menschen. Zu guter letzt hatten ihm Spione von Hundertschaften von unbewaffneten Insekten erzählt. Nur Insekten würden es vermutlich fertig bringen, als Katapultfutter in eine Schlacht zu ziehen. Aber das war nicht sein Problem. Insgesamt kam die Loge auch auf 1200 Soldaten, aber das beunruhigte Siron nicht im geringsten.

Krähen zogen über ein nahes Wäldchen, immer auf der Suche nach Aas. Sie würden in den nächsten Tagen noch genug zu fressen bekommen, und ihre Nahrung würde nicht das Pentagramm auf der Brust trage, soviel war sich Siron sicher. Mißmutig stapfte er in sein Zelt zurück. Die Chancen standen so gut, und er durfte das Heer nicht zum Sieg führen. Diese Ehre hatte sich Mystrasion, sein Lehrer, ausbedungen, und gewissen Hobbits schlägt man gewisse Wünsche einfach nicht ab. Aber für die Zeit danach, dachte Siron bei sich, würde sich schon etwas finden lassen ....

Infos unter:
Pentagramm@firemail.de
http://userpage.fu-berlin.de/~krother/index.html

Irgendwo

Es war bereits spaet am Abend, als ein fast schwarzer Vogel auf dem Sims des Fensters landete. Ban'aVelin, der Abt des Ordens der Demut und oberste spirituelle Fuehrer der Verkuender, sah von seiner Arbeit auf und betrachtete das Wesen. Seine Idee, die Brieftauben schwarz zu faerben, war selbst bei aller Bescheidenheit genial. Feindliche Bogenschuetzen und Falkner liessen sich auf diese Weise taeuschen, da sie glaubten, eine Kraehe oder einen Raben vor sich zu haben. Und da die Tiere zudem von seiner "Quelle" darauf abgerichtet wurden, nur bei Dunkelheit zu fliegen und am Tage in hohen Baumwipfeln zu ruhen, wuerde niemand jemals bemerken, was er tat. Er nahm das Tier und entfernte die kleine Lederrolle vom Fussgelenk des Vogels. Gedankenverloren schloss der Abt das Fenster. Dann ging er zurueck zum Eichentisch und nahm den klaren geschliffenen Bernstein, der ihm als Vergroesserungsglas diente, um mit dem Lesen der Botschaft zu beginnen. Der Vogel, dem er keine weitere Beachtung schenkte, turnte derweil auf einem kleinen Brotkorb auf der Kommode herum und versuchte, ein Broetchen vom Morgen in kleine Stuecke zu zerpfluecken. Ban'aVelin konzentrierte sich voll auf das Entziffern der winzigen Schrift und begann zu laecheln.....

Ploetzlich schlug die Tuer auf und Ghorfang, der Anfuehrer des Volkes polterte in der ihm eigenen Art ins Zimmer. Der Abt und auch der Vogel schraken auf, was zu einem kurzen Durcheinander im Raum fuehrte. Waehrend der Vogel aufgeregt durch den Raum flatterte und nach kurzer Zeit wieder beim Brotkorb landete, da er keines Auswegs gewahr wurde, versuchte Ban'aVelin, das kleine Lederstueck hinter seinem Ruecken zu verbergen, was er jedoch so ungeschickt anstellte, dass dabei der Bernstein polternd zu Boden fiel. Ghorfang, der im Begriff war etwas zu sagen, starrte auf die Szene. "Was ist denn hier los, und was verbirgst Du dort hinter Deinem Ruecken, Abt?" sprach der Herrscher des Volkes verwundert. "Aeh, es , aeh, handelt sich hier um ein Fragment einer Miniaturschrift aus dem heiligen Tempel der untergegangenen Stadt Sal'Riajan aus Fudanid", antwortete der Abt, wedelte kurz mit dem Lederfetzen in der Hand und warf ihn dann kurz entschlossen in den Kamin, wo das Stueck sofort Feuer fing und verbrannte. "Und warum verbennst Du es dann?" fragte Ghorfang noch verwunderter? "AAEEHES war eine Kopie, die ein Schueler Für mich angefertigt hat, damit ich sie besser lesen kann." "Ah so", antwortete Ghorfang gedehnt, "aber warum hat er sie dann nicht vergoressert ?" Der Abt gewann langsam seine Fassung zurueck. "Detail bleibt Detail", antwortete er. "Und der Vogel ?", fragte Ghorfang,"Ich hoffe, dass das keine schwarze Magie wird. Warum ist er eigentlich schwarz angemalt?" Wieder rang der Abt um Worte und die gerade zurueckgewonnene Fassung. "Es handelt sich dabei um ein altes Ritual zum Schutz der Brieftauben. Aeh, eine von ihnen wird schwarz angemalt, um den "Tod der Tauben" zu verkoerpern, und dann wird sie vertrieben. Man vertreibt damit praktisch den Tod, haha." "Aehm Abt", sagte Ghorfang," Brieftauben kommen aber immer wieder zurueck und ausserdem benutzen wir doch schon seit geraumer Zeit Adler." "Ja, also, es wirkt natuerlich nur, solange die schwarze Taube NICHT wieder zurueckkommt, und ausserdem ist es schliesslich auch NUR EIN EXPERIMENT."

"Reg' Dich nicht auf, Abt, ich wuerde es nur lieber sehen, wenn Du Dich wieder etwas praktischeren Dingen widmest. Die Bauern meinen, dass es in der letzten Woche ein wenig zu stuermisch war, und dass auch die Kaelte ein wenig zu frueh einsetzt. Vielleicht kannst Du da irgendeinen Wetterzauber sprechen, damit, naja, Du weißt schon." Der Abt verdrehte die Augen. "In den Nebeltagen ist es immer ein wenig stuermischer, als sonst, und dass es kaelter wird, liegt daran, dass der Sommer vorbeigeht. Ich werde aber trotzdem Deinen Worten gehorchen und sehen, was ich tun kann." "Na wunderbar", sagte Ghorfang und verliess den Raum. Waehrend er ins Freie trat dachte er bei sich, dass der Abt in der letzten Zeit immer schrulliger wurde, und ob es wohl eine gute Idee war, ihm das Studium der Magie zu erlauben. Im Zimmer zurueck blieb der Abt, der seufzend in einen Sessel sank und feststellte, dass das Leben eines Intriganten Wendungen haben konnte, die seinem Nervenkostuem sehr zusetzten........


Neue Welt

Thaled

Schon seit Stunden drängen sich die Neugierigen vor dem Tempelportal. Die ersten hatten sich gleich auf den Weg gemacht, als am Morgen die Hüter des Wissens ausgeschwärmt waren, und überall in Trollingen verkündet hatten, daß zur Mittagsstunde der Sohn der Erde eine Ansprache halten werde. Worum mochte es gehen? Hatte es etwas mit den diebischen Elfen aus dem Osten zu tun? Oder hatten die Verhandlungen mit den Trollen aus dem Süden endlich Ergebnisse gebracht?
Gespannt stehen nun einige Hundert Bauern auf dem Tempelvorplatz und genießen das, für Mitte Nebeltage, ungewöhnlich milde Wetter. An der Treppe zum Eingang stehen die Trolle der Tempelwache auf ruhig auf ihre großen Schwerter gestützt und scherzen fröhlich mit den Umstehenden.
Plötzlich verbreitet sich erwartungsvolle Stille, als sich endlich das Tor öffnet, und die Hüter des Wissen heraustreten und ein Spalier bilden, durch das nun auch Eldgrimm, der Herrscher der Kinder der Erde, ins Freie tritt. Seine imposante Erscheinung überragt die Umstehenden deutlich, und im Sonnenlicht funkelt das Drachenauge auf seiner Brust, ganz so, als ließe es seinen Blick über die Versammlung schweifen.

"Hört meine Kinder, ich bringe Euch gute Nachricht!
In meiner Hand halte ich einen Vertrag, unterschrieben von Boss Fenndrak, dem Führer der Khad Helid aus dem Süden. Von heute an sollen unsere Völker Freunde sein und Bundesgenossen.
Wo Ihr einen der Khad Helid seht, der lebt in Armut, so gebt ihm von Eurem Brot. Wo die Khad Helid mit Waffen bedrängt werden, da springt ihnen zur Seite. Und wo Ihr etwas mit ihnen gemeinsam schaffen könnt, da helft einander. So soll es sein, und Thaled möge erblühen durch die Freundschaft der Khad Helid und der Kinder der Erde."

Da braust Jubel auf im Volke, Ochsen und Wein werden aus dem Magazin des Tempels herbeigeschafft, und die Freudenfeier dauert noch viele Stunden...


DIE GRÖSSTEN MONUMENTE DER WELT

In Anfalas, Eigentümer: Noldor (40)

Senat der Alliance (657), Größe 1000, Monument.

In Karothea, Eigentümer: Moonlightdancers (3)

Statur (396), Größe 835, Monument
Im Zentrum des Marktplatzes von Karothea reckt sich diese Statur gen Himmel. Sie stellt einen Mann dar. In der rechten Hand haelt er ein Schwert. In der linken erhobenen Hand brennt ein ewiges Feuer. Auch kommende Generationen sollen an den grossen Herrscher der Siedler erinnert werden.

In Blauklippe

Hall of Clans (3424), Größe 640, Monument.


Besitzer der größten Schneekristallhaufen

  • Kinder der Sonne (103) (3295 Stück)
  • Die goldaeugigen Katzen (2) (2167 Stück)
  • Clan der Loewen (26) (1730 Stück)