Xontormia Express 1404

From Eressea
Jump to navigationJump to search
__  __        _                 _        ___
\ \/ /___ _ _| |_ ___ _ _ _ __ (_)__ _  | __|_ ___ __ _ _ ___ ______
 >  </ _ \ ' \  _/ _ \ '_| '  \| / _` | | _|\ \ / '_ \ '_/ -_|_-<_-<
/_/\_\___/_||_\__\___/_| |_|_|_|_\__,_| |___/_\_\ .__/_| \___/__/__/
                                                |_|
Wir schreiben die letzte Woche des Monats Nebeltage im Jahre 46 des zweiten
                 Zeitalters. Es ist Herbst. (21.06.2025)


Liebe Leserschaft,

ein XE mit vielen Artikeln. Einen solchen hatten wir lange nicht mehr. Die Redaktion bedankt sich bei den Schreibern und äußert die Bitte, dass die Artikel mit einem Autor versehen werden, damit für alle die Zuordnung einfacher wird.


8. Welt - Ritus

Prinzessin von Riva Teil 8

Die Goblinkönigin

Das kühle Kristalllicht warf ein blasses Glimmen auf das uralte Gestein, aus dem die Zitadelle
von Xorlosch gehauen war. Im Herzen dieser Bastion, tief unter der Erde, lag das Arbeitszimmer
des Königs – ein hoher, gewölbter Raum voller Schriftrollen, Karten und Artefakte, deren
Zweck nur wenigen bekannt war.

Die Luft roch nach altem Pergament, warmem Stein und einem Hauch von Schmieröl. Ein
mechanisches Ticken ging von einem alten, zwergischen Chronometer aus, der einsam auf einem
seitlichen Regal stand, gleichmäßig wie ein pochender Herzschlag aus Bronze.

Xolgrim, König der Zwerge von Ritus, saß hinter einem massiven Tisch aus schwarzer Mooreiche.
Seine Stirn lag in Falten, die Finger ruhten gefaltet unter dem Bart, der wie geschmolzenes
Silber über seine Rüstung floss. Die Flammen der Wandlampen warfen Schatten über sein
grüblerisches Gesicht, während er in Gedanken versunken eine Bergkarte betrachtete, auf der
hunderte feine Linien Tunnel, Stollen und Förderadern abbildeten.

Dann, ohne dass ein Laut die Ankunft angekündigt hätte, stand plötzlich eine Gestalt neben dem
Kartenständer.

"Bericht", brummte der König ohne aufzusehen.

"Die Prinzessin will es allein schaffen", sagte Sírn, dessen Stimme so leise war, dass sie
beinahe mit dem Rascheln der Pergamente verschmolz. "Sie ist misstrauisch. Auch Euch
gegenüber. Doch ihr Wille ist unbeugsam, ihr Scharfsinn ungebrochen."

Xolgrim hob langsam den Blick. Ein Funkeln trat in seine dunklen Augen, begleitet von einem
kaum merklichen Nicken. „Gut“, murmelte er. "Sie ist aus dem richtigen Erz geschmiedet."

"Sie weigert sich, Verstärkung zu erbitten. Sie will sich und ihrem Vater beweisen, dass sie es
Wert ist zu herrschen."

Xolgrim schnaubte leise, beinahe amüsiert. „Stolz. Dumm – aber notwendig. Wer nicht kämpft, um
zu herrschen, herrscht nie aus eigener Kraft. Eine große Schwäche, die gleichzeitig die größte
Stärke darstellen kann, oder ist es anders herum? Jedenfalls gleichermaßen nützlich wie
gefährlich.“

Er schwieg einen Moment, dann sprach er leise weiter, mehr zu sich selbst als zu Sírn: „Wie
einst ihr Vater. Auch er wollte sich alles verdienen. Und tat es. Vielleicht liegt es im Blut –
dieses eiserne Pochen im Herzen, das sagt: ich muss es selbst tun, sonst gilt es nichts. Wie oft
habe ich das verflucht. Und wie oft bewundert.“

Sírn fuhr fort. „Etwas anderes bereitet jedoch Sorge. Aus mehreren Versorgungslagern wurden
große Mengen an Lebensmitteln entwendet. Zunächst fielen die neuen Truppenkontingente unter
Verdacht. Doch mittlerweile häufen sich Sichtungen von Goblins – klein, flink, gut organisiert.
Und sie tragen Farben, wie sie nur die Goblinkönigin führt.“

Xolgrim runzelte die Stirn. „Die Goblinkönigin also. Seit Jahren ignorieren wir uns gegenseitig.
Mal verschwindet ein Geldbeutelchen, mal rollt ein Goblinkopf – das übliche Spiel zwischen
Zwergen und Goblins halt, nichts Ernstes. Aber Raubzüge in diesem Ausmaß?“

"Sie häufen sich. Und sie scheinen koordiniert."

Der König rieb sich langsam die Schläfe. "Goblins planen nicht. Goblins strömen, plündern,
fliehen. Wenn sie jetzt Strukturen zeigen, dann ... hat sich etwas geändert."

"Oder die Königin selbst hat sich gewandelt."

Xolgrim blickte auf, ernst. "Das wäre eine ganz neue Art von Gefahr. Wissen wir ob die Goblins
mit der neuen Macht kooperieren?"

"Dazu konnte ich bisher nichts in Erfahrung bringen." Antwortete Sírn knapp.

Ein tiefes Brummen vibrierte in Xolgrims Brustkorb. "Schickt die Verstärkung von Lorbaas."

"Die Schiffe sind bereits vor Wochen ausgelaufen." Erwiderte Sírn zögerlich.

Xolgrim erstarrte. "Ich habe keine Freigabe erteilt. Nur die Bereitstellung der Verbände
angeordnet."

"Und doch sind sie aufgebrochen. Auf Befehl von" Sírn zog eine versigelte Schriftrolle aus der
Innentasche seines Mantels, schaute kurz auf das Siegel und vollendete seinen Satz "Durgrim
Stahlgrund, dem Obersten Stabsbeamten der Heereslogistik zu Dabrasch."

Einen Moment lang war neben dem ticken des Chronometers nur das leise Summen der entfernten
Förderketten zu hören, die tief in der Felsmaschinerie der Zitadelle arbeiteten. Irgendwo klirrte
metallisch ein sich selbst nachspannender Bolzenmechanismus, dann war es wieder still. Xolgrim
lehnte sich langsam zurück. Seine Stirn entspannte sich, ein seltener Ausdruck von Zufriedenheit
trat auf sein Gesicht.

"Der gute Durgrim, er war schon ein Veteran als ich gerade den Thorn bestieg und hat mir auf
Ritus lange Zeit gute Dienste erwiesen. Als wir Lorbaas beanspruchten ernannte ich ihn zum Hüter
der Marschordnung, wie überaus clever von mir", murmelte er mit einem selbstironischen Grinsen.
"Der Mann weiß, wann zu handeln ist, selbst wenn noch kein Befehl gefallen ist."

Sírn reichte ihm das versiegelte Pergament. Xolgrim öffnete es "'Logistikübung' nennt sich das
also heutzutage ..." er überflog die Aufstellung, und begann leise vor sich hin zu lesen.
"Die Gebirgsjäger ... die Belagerungspriester von Rhun-Khazal ... Generälin Freya Gudmundsottir ... "

Sein Blick verharrte. "... die Mauer."

Ein breites Grinsen schob sich unter seinen Bart. Er legte das Pergament ab, die Fingerspitzen
aneinandergelegt.

"Jetzt wird es interessant."

Er sah wieder auf, wollte etwas sagen, doch der Platz, an dem Sírn gestanden hatte, war leer.
Kein Geräusch, keine Spur. Nur das ganz leichte Zittern eines Federkiels im Tintenfass verriet,
dass sich die Luft eben noch bewegt hatte.

Xolgrim starrte in den Raum, knurrte leise. „Ich hasse es, wenn er das macht.“

Wird fortgesetzt ...

Die Vorgeschichte

11. Welt

Die Geschwindigkeit der Kommunikation (4)

Was nun geschah

1396

Die Insekten des schrm erwecken die Toten. Gleichzeitig stellen sie unter Beweis, dass schrm viel über Seefahrt gelernt hat - die gesamte Flotte umrundet die Dracheninsel im Westen und legt in der selben Region wieder an. Ein gelungenes Täuschungsmanöver?

1397

schrm schickt Insekten und Skelette in alle Nachbarregionen. Doch diesmal ist etwas anders. Die ortsansässigen Donnerschmiede denken nicht daran, zurück zu weichen. Mittlerweile ist das Schicksal von Arion Glodson zu ihnen allen durchgedrungen. Obwohl sie unbewaffnet sind greifen sie die Skelette und Insekten von schrm an.

Als sich ihnen die Zwerge der Vora-Arn anschließen, ist ihnen der Sieg gewiss. Sicher, es ist nur ein kleiner Sieg, die Flotte von schrm ist weiterhin in den Nachbarregionen. Doch es ist ein Sieg, der die Moral stärkt.

1398

schrm schickt weitere Skelette. Doch viel interessanter ist, dass die Flotte wieder abgelegt hat. Sie ist zwar noch auf der Dracheninsel, jedoch in einer anderen Region. Und ihre Zahl hat sich reduziert.

1399

schrm hat seine Truppen aufgeteilt. Wahrscheinlich hat er erkannt, dass die Zeit gegen ihn spielt. Die Donnerschmiede, denen seine Insekten jetzt gegenüberstehen, werden keine Chance haben - die Insekten sind besser bewaffnet und in der Überzahl. Es wird ein trauriger Start in die 1400er. Doch was will man machen? Glod wird seine tapferen Donnerschmiede betrauern, sobald er von ihrem Schicksal erfährt. Und doch wird er stolz auf sie sein - sie haben sich in einer unmöglichen Situation wiedergefunden und nicht gezaudert.


Audienz in Pikasit

In Pikasit auf der Insel der Freien Völker erhält der Alte Tobi recht überraschend eine Vorladung von den SCHWARM-Gouverneuren, die diese Insel nach dem Verschwinden der Ureinwohner wohl länger bewohnen als irgendjemand sonst. Das ist ungewöhnlich, denn Keiner der dort jetzt lebenden Zwerge, Meermenschen oder Orks kann sich daran erinnern, dass diese 'Gouverneure' hier jemals irgend Etwas regiert oder von sich aus auch nur mit Jemanden gesprochen hätten.
Doch als der Alte Tobi jetzt ihren angestammten Wabenbau in der grossen Festung Pikasit betritt, bietet sich ihm der bizarre Anblick zweier klickender Insekten hinter einem edlen Schreibtisch, die -wohl, um würdevoller und gemessener zu erscheinen- ihre chitingepanzerten Körper in ein Paar vornehme Wamse gestopft haben, die wohl noch von den Ureinwohnern der Insel übrig waren. Ohne Umschweife beginnt eine der Schwarm-Gouverneure -klickend, summend, aber Alles in Allem verständlich- zu sprechen. "Wie man hörte, möchten die Zwerge von Glod's Donnerschmiede erfahren, was schrm will."
"Allerdings", setzt die zweite Gouverneurin ein, "haben sie diese Frage einem recht unqualifizierten Insekt gestellt, nämlich einer gestrandeten Soldatin, die vor Angst und Schock ob der Katastrophe, die den SCHWARM heimsuchte, kaum mehr vernünftig zu denken vermag..." "...und die nun ihre Zeit damit verbringt, über Crystal Sea zu ziehen, um dort diverse Merkmale der Insel zu bezeichnen und zu beschreiben..." "Zwanghaftes Verhalten, um in ihrer Hilflosigkeit eine Illusion von sinnhafter Tätigkeit aufrechtzuerhalten, zweifellos." Nach kurzem Zögern fährt ihre Kollegin fort:
"Wie die Zwerge von Glod's Donnerschmiede vielleicht wissen, sind sämtliche SCHWARM-Insekten telepathisch miteinander verbunden - das heisst, was einem Insekt widerfährt, das wissen auch Alle Anderen..." "...eine Eigenschaft, die die Übernahme des SCHWARMs durch schrm ja überhaupt erst ermöglichte." Ein kurzes, betretenes Schweigen, dann murmelt eine der Gouverneurinnen kaum hörbar:
"Was Königin Tzi-Zzi für eine grosse Stärke ihres Volks hielt, erwiess sich tatsächlich als die grösste Schwäche." Ihre Kollegin fasst sich wieder und fährt fort: "Nachdem alle Insekten der Heimatinseln mittlerweile von schrm übernommen wurden, gehören die SCHWARM-Gourverneure von Pikasit zu den ältesten und erfahrensten SCHWARM-Insekten, die noch frei sind." "Und, da die telepathische Bindung nach wie vor besteht -auch zu schrm selbst- wurde die Zeit seit der Katastrophe dazu genutzt, diesen unaussprechlich fremden und grässlichen Geist zu erforschen, soweit das möglich ist. Es ist jetzt hinreichend bekannt, was schrm tut."

Die SCHWARM-Gouverneurin beugt sich vor. "schrm ist ein HEUSCHRECKENDÄMON. Ein Heuschreckendämon, den es nach Seelen und Leibern dürstet. Und dementsprechend verhält er sich. Er hat nicht vor, irgendwelche Inseln zu erobern oder ein Reich aufzubauen. Nein, wie ein Heuschreckenschwarm fällt seine Flotte in Regionen ein, die er für schwach verteidigt hält..."
"...und zwar bevorzugt Regionen, die von möglichst vielen unterschiedlichen Wesen bewohnt werden, denn es dürstet ihn nach den verschiedensten Seelen..." "Richtig. Und dort töten seine unterworfenen SCHWARM-Insekten dann Alles, was sie vorfinden, auf dass schrm sich an Körper und Geist seiner Opfer laben kann. Jedwedes Leben wird aufgefressen, wenn ihm genug Zeit gelassen wird, bis auf den letzten Grashalm. Dann, bevor sich organisierter Widerstand bilden kann, zieht er weiter, auf der Suche nach weiteren Opfern auf einer anderen Insel." "DAS ist es, was schrm tut. Und er wird es weiterhin tun, bis sich Jemand findet, ihn aufzuhalten - was nicht so einfach sein wird, denn schrm nahm 10000 der besten und erfahrensten SCHWARM-Krieger mit sich." "Glod's Zwerge haben ja auf Teucria Nova und der Dracheninsel bereits gesehen, welche Art von Ausrüstung die SCHWARM-Flotte mit sich führt. Ihre martialischen Fähigkeiten sind dementsprechend."
"Bei diesen Überfällen werden in den heimgesuchten Regionen auch immer einige einheimische Insekten übernommen..." "...und mitunter auch einige Untote aus den Gräbern erhoben." "Richtig. Wesen, die von seiner blossen, bösartigen Ausstrahlung infiziert wurden. Dies entspricht nicht wirklich schrm's Absichten, ja, er scheint sich dessen kaum bewusst zu sein. Aber auch, nachdem die SCHWARM-Flotte bereits weitergezogen ist, bleiben diese verderbten Berserker zurück und versuchen, weiter Alles Leben zu vernichten, das sie antreffen. Auch die drei Heimatinseln des SCHWARMS werden bereits von Zigtausend dieser Bestien verwüstet." "Allerdings, im Gegensatz zu den erfahrenen, bestens ausgebildeten Insekten der SCHWARM-Flotte sind diese neuentstandenen Diener schrms bloss hirnlose Wüteriche ohne jede Planung oder Talent, die EIGENTLICH, nachdem selbige Flotte weitergezogen ist, ohne Probleme von den umliegenden Garnisonen erschlagen werden könnten..." "...wie es auf der Dracheninsel um Gefol [die Drachennarben] herum ja auch geschah."
Die beiden Insekten schweigen, offenbar etwas unsicher, wie sie den nächsten, heiklen Punkt am Besten ansprechen sollten. "Offengestanden scheint es etwas..." Die Gouverneurin sucht sichtlich nach einer möglichst diplomatischen Formulierung. "...überraschend...", springt ihre Kollegin bei. "Überraschend, richtig, dass die Infektion auf Teucria Nova so weit fortschreiten konnte, dass nun bereits die ganze Insel bis auf den äussersten Norden befallen ist. Man hätte eigentlich vermutet, dass diese zurückgebliebenen, talentlosen Insekten mittlerweile von dort vertrieben wären."

"Es steht den SCHWARM-Gouverneuren nicht an, Glod's Donnerschmiede zu kritisieren, aber es wird doch nachdrücklich geraten, dass die Garnisonen von der Nordhälfte Teucria Novas..." "...oder von Nachbarinseln, falls sich dort nicht genug Krieger befinden sollten..."
"Richtig. Nun, dass diese Soldaten dort vormarrücken sollten, um die Infektion zurückzudrängen, schon um der noch lebenden Einwohner der befallenen Gebiete, die panisch in die Wildnis geflüchtet sind. Denn je länger man wartet, desto mehr werden diese Regionen verheert, es wird immer weniger Überlebende geben und die Bevölkerung immer weiter sinken." "Im Südwesten, um den Weltenbrand herum, wo schrm ursprünglich anlandete, wurden bereits alle Gebäude in Trümmer gelegt." "Und da sie immer weniger lebende Opfer finden, haben die blind tobenden Insekten jüngstens angefangen, selbst die Strassen ihrer Regionen einzureissen."

Es herrscht ein unangenehmes Schweigen, bis sich die Gouverneure zu ihrem letzten Punkt durchringen können. "Es gibt... noch einen Aspekt, der angesprochen werden muss." "Ja. Denn, seht, schrm's Geist ist zu fremdartig, als, dass seine Absichten im Detail erkennbar wären. Aber es scheint so, dass er in etwa vorhat, weiter Süden zu ziehen..." "Wohin GENAU, ist nicht bekannt, aber grob nach Süden, ja", fällt ihre Kollegin ein. "UND, da die Schwarm-Flotte derzeit auf der Dracheninsel anliegt..." "Genaugenommen wohl an den Drachenzähnen beim Unterkiefers des Drachens..." "Richtig. Und da ich die Dracheninsel bekanntlich nördlich und etwas westlich von hier befindet, da besteht die Möglichkeit..." "Und, es muss betont werden, dies ist lediglich eine MÖGLICHKEIT..." "...dass die SCHWARM-Flotte in nicht allzuferner Zukunft vielleicht hierher, zur Insel der Freien Völker, weiterziehen wird."

Auf diese Ankündigung hin herrscht einige Herzschläge lang atemlose Stille in der Kammer. Dann spricht die Gouverneurin weiter. "Daher stellt diese diese Audienz nicht nur eine Übergabe wichtiger Informationen dar, sondern auch eine Bitte um..." Sie hält inne, da es ihr sichtlich schwerfällt, das auszusprechen. "... Asyl", fällt ihre Kollegin ein.
"Asyl, richtig. Falls schrm wirklich hierher kommen sollte, bitten wir inständig die Zwerge von Glod..." "-oder ein anderes Volk-" "Richtig, oder ein anderes Volk - die SCHWARM-Gouverneure auf eine andere Insel zu bringen, möglichst weit weg, bevorzugt östlich von hier. Denn die Gouverneure sind leider wie alle anderen Insekten auch überaus anfällig gegenüber schrm's Ausstrahlung, wenn er ihnen physich zu nahe kommt. Deshalb würden, sollte er tatsächlich hier anlanden..." "-ganz egal, ob es gelingt, die Flotte hier aufzuhalten oder nicht-" "...die Gouverneure von schrm übernommen und wie Alle Anderen zu seinen willenlosen Sklaven werden, falls sie sich dann noch auf der Insel der Freien Völker befinden."
Die beiden Insekten sehen sich gegenseitig an, auf eine Weise, die der alte Tobi als 'unbeholfen' oder 'unangenehm' interpretiert. Offenbar fiel es den vornehmen Insekten nicht leicht, ihre eigene Macht- und Hilfslosigkeit vor dem alten Zwerg einzugestehen.

Dann beugt sich die Gouverneurin vor, mit einem Ausdruck, der -soweit das bei Insekten ersichtlich ist- eine wilde Mischung aus Angst und Hoffnung zu sein scheint.

"Wie lautet die Antwort?"


In der Jungen Welt

Sie sagen: „Dein Zuhause ist mein Zuhause“.

Sie verachten dich, sie machen sich über dich lustig, sie spielen mit dir.

Sie brauchen niemanden, sie leben unter sich
Die anderen sind zu zerstören.

Ich lasse mir nichts gefallen

Ich habe immer in Frieden mit den Menschen gelebt, denen ich begegnet bin
Ich habe ihnen geholfen, sie haben mir geholfen.

Heute wurde der Krieg auf die Vulkaninsel gebracht.

Bald, wenn du sie lässt
Bald, wenn du dich nicht zusammenschließt
Bald, wenn du sie gedeihen lässt
Sie werden auch zu dir kommen, dich überfallen und dich zerstören.

Manche verstecken sich, manche geben sich als andere aus Hier sind die, die ich gesehen habe:

  • Die Halblinge von Die Heiden (tars).
  • Die Orks von Khalf (khaL)
  • Die Meermenschen von Philomenon (phiL)
  • Die Halblinge von Riad (riad)
  • Die Trolle von Steban (steb)
  • Die Elfen von Wozay (woza)

Wir sind im Krieg, wir halten so lange durch, wie wir können

Groot, Troll des Vulkan-Stammes (half bei der Übersetzung)



XE zuvor XE danach